Was in der Reiki Ausbildung wirklich passiert
Was passiert eigentlich, wenn du dich für die Einweihung in den ersten Reiki-Grad entscheidest? Genau darum soll es heute gehen.
Ein Meilenstein auf dem eigenen Weg
Die Einweihung in Reiki 1 ist für die Menschen, die zu mir kommen, ein Meilenstein auf ihrem spirituellen Weg. Viele merken, eine Reiki-Behandlung tut mir richtig gut. Aber nicht jeder möchte dauerhaft zur Behandlung kommen, manche wollen selbst heilen können, sich selbst etwas Gutes tun, wann immer sie es brauchen.
Besonders gut passt der erste Grad zu Menschen, die beruflich mit Menschen arbeiten, im Krankenhaus, in der Arztpraxis, in der Apotheke, mit Menschen mit Behinderung, in der Schule. Und genauso zu Menschen, die gerade in einer Umbruchphase stecken: die über eine Kündigung nachdenken oder sie schon hinter sich haben, die eine schwere gesundheitliche Herausforderung durchmachen oder überstanden haben und dadurch aus ihrem bisherigen Leben herausgerissen wurden. Ebenso nach einer Trennung.
Die ersten Schritte in die eigene Spiritualität
Für viele ist Reiki I der allererste bewusste Kontakt mit ihrer eigenen Spiritualität. Ein erstes Verständnis dafür, was das überhaupt bedeutet und die Möglichkeit, ganz praktisch eigene Erfahrungen zu machen, statt nur darüber zu lesen oder zu hören.
Manche Schüler:innen berichten, dass sie zum ersten Mal so etwas wie Kontakt zu ihrem geistigen Team spüren, jede und jeder auf ihre eigene Art. Es gibt kein Richtig oder Falsch dabei, keine Erfahrung ist wichtiger als eine andere. Es ist einfach wunderbar zu sehen, wie sich dieser erste Kontakt bei jedem Menschen anders zeigt.
Was auf körperlich-energetischer Ebene passiert
Bei der Einweihung selbst findet ein tiefgehender Reinigungsprozess statt. Es werden Dinge mit gelöst, die bisher blockiert oder behindert haben, auf einer Ebene, die weit über das rein Körperliche hinausgeht.
Und dann, in den Tagen und Wochen danach, beginnt oft die eigentliche Veränderung. Viele meiner Schüler:innen berichten mir, dass ihr Umfeld sie anders wahrnimmt. Dass sie selbst spüren: Ich gehe entspannter, gelassener durchs Leben. Plötzlich taucht ein altes Hobby wieder auf, das lange geschlafen hat. Themen, die vorher untergegangen wären, bekommen auf einmal Raum. Es fühlt sich an wie ein neuer Antrieb.
Fast alle werden sensibler, nehmen mehr wahr in ihrem Umfeld. Gleichzeitig entwickeln die meisten aber auch ein neues Gespür dafür, wie sie sich abgrenzen können. Das ist mir besonders wichtig: Sensibler werden heißt nicht, schutzloser zu werden.
Was daraus wachsen kann
Meine Schüler:innen bleiben mir nach der Ausbildung nicht einfach fremd, ich bin mit den meisten immer wieder in Kontakt, oft über Jahre hinweg. So bekomme ich mit, wie sich ihr Leben verändert. Wie sie endlich den Mut gefunden haben, ihrer eigentlichen Bestimmung zu folgen, den Weg zu gehen, der eigentlich für sie gedacht war. Ihren Seelenweg zu finden. Das sind Geschichten, die mich selbst immer wieder berühren.
Natürlich gehört zu diesem Weg mehr als eine einzige Einweihung. Aber Reiki I ist der erste Schritt und dieser erste Schritt hat es in sich.
Warum ich im Einzelunterricht arbeite
Ich unterrichte den ersten Grad im Einzelunterricht. Kein Frontalunterricht, kein Lehren von oben herab, sondern auf Augenhöhe, ganz auf die Person vor mir ausgerichtet. Es ist Raum für Fragen, für alles, was gerade da sein möchte, für das individuelle Tempo.
Für mich ist jede Einweihung ein Geschenk an sich selbst, für alle, die sich für diesen Weg entscheiden.
Im nächsten Artikel schauen wir uns an, wie es nach Reiki 1 weitergeht.
Im nächsten Artikel schauen wir uns an, wie es nach Reiki I weitergeht.
